Liste der Musik-CDs von Andreas Birken

Die Herstellung eigener CDs am Computer

Dank der Fortschritte der Computer-Technik und drastisch gesunkener Preise für elektronische Speichermedien ist es möglich, am heimischen PC mit vertretbarem Aufwand eigene Musik-CDs zu produzieren. Wie bei der Musik selbst ist auch hier langjähriges Üben nötig. Der Arbeitsablauf ist folgender:

Man notiert die Komposition am Computer mit einem Notensatzprogramm (z. B. FINALE ® von Coda Music Technology). Die Finale-Datei enthält nicht nur die grafischen Informationen für den Notensatz, sondern hat auch eine MIDI-Datei hinterlegt. MIDI heißt Musical Instruments Digital Interface (digitale Schnittstelle für Musikinstrumente). Eine MIDI-Datei enthält Informationen darüber, wann welcher Ton wie lange und in welcher Lautstärke und Klangfarbe zu ertönen hat und kann von den heute auf den meisten Computern vorhandenen MIDI-Playern oder von Synthesizern gespielt werden. Auf Apple-Computern (Macintosh) war das fast von Anfang an ohne Zusatzgeräte oder Einbauten möglich; inzwischen ist Bill Gates mit seinem Media-Player nachgezogen. Auch DOS-Computer wie die von Dell oder Aldi haben heute alle hochwertige Sound-Prozessoren. Einen wirklich guten Klang erhält man aber nur, wenn man seinen PC an eine Stereo-Anlage anschließt.

Allerdings bekommt man mit der MIDI-Datei noch keine wirklich befriedigende Musik, weil sie nicht mehr enthält, als die Notenschrift leisten kann. Das heißt, wir haben noch keine Angaben darüber, wie lange z. B. Non-Legato- oder Staccato-Töne im Vergleich zu einem Legato-Ton genau dauern sollen. Der Musiker lernt dies im Laufe seiner Ausbildung und weiß, wie er Schubert zu artikulieren hat. Computer jedoch sind dumm und kennen weder Mozart noch Beethoven. Also muss das fertig notierte Stück auch noch "einstudiert" werden. Dies geschieht mit einem Sequenzer-Programm (z. B. Digital Performer von MOTU)), das für jede Stimme einen separat definierbaren Kanal zur Verfügung stellt. Ein Kanal kann auch mehrere Stimmen enthalten. Für diesen gelten dann aber immer dieselben Werte für Klangfarbe, Lautstärke, Stereo-Position usw. Digital Performer kann für die Klangdarstellung im Prinzip auf jeden Synthesizer zugreifen. Da gibt es zunächst den Apple Software-Synthesizer, der Bestandteil des Betriebsystems Mac OS X (früher QuickTime Musical Instruments genannt). Diesen kann man sich als die Simulation einer elektronischen Orgel mit 128 Registern und einigen Dutzend Schlagzeugeffekten nach dem weit verbreiteten Standard von General Midi vorstellen.

Seit jüngster Zeit gibt es auch im Niedrigpreis-Sektor die Möglichkeit mit Samples zu arbeiten, also mit Aufnahmen von Einzeltönen, die auf echten Instrumenten gespielt wurden und dann mit Hilfe von MIDI nach Wunsch zusammengesetzt werden. Es gibt im Prinzip zwei Verfahren. Beim einen werden die Töne auf einem sogenannten Soundexpander (z. B. Concert Band von Klemm) mit eigenem Prozessor abgelegt, beim anderen auf der Festplatte, von wo sie durch ein spezielles Programm abgerufen werden (MOTU Symphonic Instrument, KONTAKT von Native Instruments, Garritan Personal Orchestra oder Vienna Symphonic Library). Beide Verfahren erweitern die klanglichen Möglichkeiten außerordentlich.

Mit dem Sequenzer-Programm kann man nun alle Details von Artikulation, Dynamik und Agogik nachbearbeiten, bis das Ding wie richtige Musik klingt. Es gibt allerdings gewisse Einschränkungen, denn an hört natürlich, dass der Computer erbarmungslos präzise spielt und genauso erbarmungslos temperiert intoniert. Wenn man genügend Zeit aufwendet, kann man auch noch diese "Fehler" beheben; andererseit hat Präzision auch ihren Charme, besonders bei komplizierter Musik. Aber auch bei traditionellen tonalen Kadenzen kann saubere Intonation durchaus begeistern.

Nach getaner Arbeit müssen die Dateien in den für den CD-Spieler notwendigen Formaten exportiert werden: WAVE für Windows oder AIFF für dem Mac. Nun kann man mit Hilfe eines CD-Brenners und eines entsprechenden Progamms (z. B. TOAST ®) schon eine ganz normal abspielbare CD brennen. Aber noch klingt alles recht mechanisch, weil nämlich jeglicher Nachhall, der sich bei Aufnahme von "akustischer" Musik ergibt, fehlt. Aber auch dafür gibt es Abhilfe.

Ich benütze das Programm DSB-QUATTRO ® eines italienischen Herstellers und in jüngster Zeit Convolution Reverb aus der Vienna Suite von VSL. Mit dem ersten  Programm kann man auch WAVE- oder AIFF-Dateien digital nachbearbeiten. Es stellt eine Vielzahl von Funktionen für Multimedia-Produktionen zur Verfügung. Uns interessiert hier der Nachhall ­ englisch reverberation oder kurz REVERB. Der Nachhall ist definiert durch die Eigenschaften des Raumes, in dem eine Musik gespielt wird, und unterscheidet sich nach Dauer, Lautstärke und Geschwindigkeit der Absorbtion (das "Aufschlucken" des Klangs durch die Umgebung). Man kann die einzelnen Werte frei wählen, aber das Programm bietet zwei Dutzend fertige Kombinationen vom Badezimmer über "Large Cathedral" bis zum Flugzeughangar an. Ich verwende meist HALL REVERB CLASSIC oder ROOM, bzw. das Wiener Konzerthaus von VSL.

Einige Stücke sind so gelungen, dass ein unaufmerksamer Hörer mich fragte, welches Orchester denn meinen Brahms gespielt habe. Also: Augen zu und durch!

Lieferbare Musik-CDs

Da die Musikstücke unterschiedliche Schwierigkeitsgrade für den Hörer haben, hat jede CD einen Kennbuchstaben für die Hörerqualifikation. Sie haben nichts zu tun mit dem Schwierigkeitsgrad für die Spieler und bedeuten:

A = geeignet für Anfänger
F = geeignet für Fortgeschrittene
K = geeignet für Kenner.

Dabei sind "Anfänger" nicht etwa die Anhänger des Dudelfunks und des Rock-Pop-Krempels, sondern Menschen, die sich für Kunstmusik interessieren. "Fortgeschrittene" sind Musikfreunde, die sich mit Musik auch nach der Wiener Klassik und/oder Spätromantik befasst haben. "Kenner" hatten schon intensiveren Kontakt mit der Musik des 20. Jahrhunderts.

Die Hörbeispiele im Format mp4 können mit dem QuickTime-Player gespielt werden (Gratis-Download von Apple). Die mp3-Beispiele laufen heute auf jedem Computer.  Notenmaterial auf Anfrage. Werkverzeichnis.

A1: Franz Schubert: Klaviersonate in A moll, Opus 42 (1825), bearbeitet für Orchester von Andreas Birken.
Hörerqualifikation: A

A2: Franz Schubert: Oktett F Dur, Opus 166 (1824).
Hörerqualifikation: A

B1: KLEINE JUGENDSÜNDEN
Andreas Birken:
Quartett ohne Cello (2 Vl., Vla.), Opus 3 (1965) - Hörbeispiel
Quintett für Fagott und Streichquartett, Opus 15 (1976) - Hörbeispiel
Steichquartett, Opus 21 (1983) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: K

B2: GROSSE JUGENDSÜNDEN
Andreas Birken:
Zirkus. Variationen in Rondoform für großes Ochester, Opus 9 (1969) - Hörbeispiel
Metamorphose (großes Orchester), Opus 20 (1979) - Hörbeispiel
Divertimento für ein mittelgroßes Orchester, Opus 26 (1983) -­ für das Hamburger Haydn-Orchester geschrieben - Hörbeispiel ­
Hörerqualifikation: K

B3: LECK. Leichte Stücke für Klavier
Andreas Birken:
Klavierstück für Henriette, Opus 22 (1980) - Hörbeispiel
Karussell. Figuren fürs Klavier (für Nicola Birken geschrieben), Opus 28 (1984) - Hörbeispiel
Klaviersonate (für Nicola Birken geschrieben), Opus 47 (1991) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: A

B4: KMK. Kammermusik mit Klavier
Andreas Birken:
Oktett für Klarinette, Trompete, Klavier und Streicher, Opus 12 (1972) - Hörbeispiel
Oktett für Flöte, Klarinette, Vibraphon, Klavier, Vl., Vla, Vc., Kb., Opus 45 (1989) - Hörbeispiel
Fontaines et Ruisseaux (Fl., Kl., Trp., Pos., Vibr., Pf., Kb.), Opus 42 a (1990) - Hörbeispiel
Reflexionen (Vibraphon, Harfe, Akkordeon, Klavier, Vc.), Opus 61 (2002) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: F/K

BerryB5: Les très riches heures du Duc de Berry. Das Stundenbuch der Herzogs von Berry
Andreas Birken:
12 Miniaturen mit und ohne Klavier, Opus 25
Fassung für Kavier (1983) – Hörbeispiel + Fassung für Orchester (2004) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: F



B6: =/< 5
Andreas Birken:
Bläserquintett Nr. 1, Opus 4 (1966) - Hörbeispiel
Quartett für Oboe d'Amore, 2 Englischhörner und Fagott, Opus 7 (1967) - Hörbeispiel
Bläserquintett Nr. 2, Opus 49 (1991) - Hörbeispiel
Bläserquintett Nr. 3, Opus 51 (1992) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: F

B7: Spiele für 6 bis 10 Bläser
Andreas Birken:
Bläsersextett (2 Fl., Ob., Kl., Hr., Fag.), Opus 18 (1978) - Hörbeispiel
Suite für 10 Bläser (2 Fl., 2 Ob., 2 Kl., 2 Hr., 2 Fag.), Opus 23 (1982) - Hörbeispiel
Spiel für 8 Bläser (2 Ob., 2 Kl., 2 Hr., 2 Fag.), Opus 34 (1986) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: F

B8: Kammervergnügen
Andreas Birken:
Suite für 8 Violoncelli, Opus 16 (1977) - Hörbeispiel
Sinfonietta für Bläserquintett und Streichorchester, Opus 24 (1982) -­ für die Sinfonietta Pinneberg geschrieben (Hörbeispiel)
Hörerqualifikation: F Alte und neue Tänze (2 Kl., 2 Fag., Str.), Opus 29 (1984) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: F

HeokelklangB9: Heikle Klänge
Andreas Birken:
Capriccio (Kleines Orchester), Opus 30 (1985) - Hörbeispiel
Tiefes Trio (Bass-Kl., Fag., Vc.), Opus 35 (1986) - Hörbeispiel
The Three Witches (Fl., Sopran-Sax., Kl.), Opus 36 (1986) - Hörbeispiel
Tag- und Nachtmusik (8 Hörner), Opus 37 (1986) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: K


B10: Krauses Zeug
Andreas Birken:
Drei Schnurren (3 Vc.), Opus 17 (1977) - Hörbeispiel
Vier kurze Sätze für Kl., Hr., Vl. und Vc., Opus 27 (1983) - für Waltraud und Alfred Krause ­ (Hörbeispiel)
Sextett für Fl., Vl., 2 Vla., 2 Vc., Opus 32 (1985) - Hörbeispiel
3 x 3. Durcheinander für Vl., Hr., Fag., Opus 41 (1987) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: K

B11: Märsche
Andreas Birken:
Marsch mit Variationen für Bläser und Schlagzeug, Opus 8 (1967) - Hören
Eislinger Marsch (Blasorchester), Opus 14 (1974) - Hörbeispiel
Böhmenkircher Marsch (Blasorchester), Opus 11 (1971) - Hörbeispiel
Querfeldein (Blasorchester), Opus 54 (1997) - Hören
Anhang: Vier Märsche zum Thema BACH - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: A

B12: Sinfonica
Andreas Birken:
Symphonische Tänze (großes Orchester), Opus 33 (1986) - Hörbeispiel
Fünf Pentagramme (großes Orchester), Opus 40 (1987) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: F

B13: Bläserkonzerte
Andreas Birken:
Konzert für Posaune und Ochester, Opus 43 (1987) - Hörbeispiel
Konzert für 2 Klarinetten und Orchester, Opus 44 (1988) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: F

B14: Kleine Scherze
Andreas Birken:
Kreisverkehr: ­ Szene für Salonorchester, Opus 53 (1996) - Hörbeispiel
Rondo für Glockenspiel und Bläser (Fl., Ob., Kl., Hr., Glocken), Opus 55 (1998) - Hörbeispiel
Fin de Siècle: ­ Abschiedsgruß an das 20. Jahrhundert (kleines Orchester, Opus 57 (2000) - Hörbeispiel
Danza (kleines Orchester), Opus 58 (2001) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: A

B15: Cinq
Andreas Birken:
Cinq. Ballet für fünf Trupps (großes Orchester), Opus 31 (1985) – Hörbeispiel
Hörerqualifikation: F

B16: Haydn-Spaß: Er, Brahms und ich!
Johannes Brahms: Variationen über ein Thema, das gar nicht von Haydn ist, Opus 56 a (1873) - Hörbeispiel
Andreas Birken: Variationen über ein Thema, das wirklich von Haydn ist, Opus 56 (1999) - Hörbeispiel
Andreas Birken: Variationen, die nicht von Brahms sind, über ein Thema, das nicht von Haydn ist, Opus 62 (2003) - Hörbeispiel
Hörerqualifikation: A

AvalonB17: Avalon - ­ Szenen für Orchester
Andreas Birken: Am Meer, Opus 39 (1987) - Hörbeispiel
Kampf, Opus 59 (2002) - Hörbeispiel
Traum, Opus 52 (1995) - Hörbeispiel
Fest auf Camelot, Opus 60 (2002) - Hörbeispiel
Die Nebel von Avalon, Opus 63 (2004) - Hörbeispiel
Mit bestem Dank für die Anregung an Marion Zimmer Bradley (1930–99)
Hörerqualifikation: F

BläserB18: Bläsersymphonie
Andreas Birken, Opus 65 (2004) – Hörbeispiel
Paraphrasen, Opus 68 (2006): Concertino für Klavier und Kammerorchester
1. Andrang der Gäste oder die Verdeutlichung des Richard Wagner
2. Traum einer Jungfrau oder die Erhörung der Tekla Badarzewska
3. Hofball-Kapriolen oder die Verschrägung des Joseph Lanner) – Hörbeispiel
Pseudo-Marcia, Opus 67 (2006), für symphonisches Blasorchester – Hörbeispiel
Hörerqualifikation: F

WalzerB19: Walzerträume
Andreas Birken, Opus 64 (2005)
Valse noble (Hörbeispiel)
Valse grotesque (Hörbeispiel)
Valse sentimentale (Hörbeispiel)
Valse triste (Hörbeispiel)
Valse joyeuse (Hörbeispiel)
Hörerqualifikation: F

AuenB20: Täler und Auen
Andreas Birken, Opus 69 (2007). Vier Elegien für großes Orchester.
Bergwiese im Frühling (Hörbeispiel)
Feldflur im Sommer (Hörbeispiel)
Talaue im Herbst (Hörbeispiel)
Hochwald im Winter (Hörbeispiel)
Hörerqualifikation: F


NostalgieB21: Nostalgie I–IV
Andreas Birken: Symphonische Sonatinen in neoromantischem Stil (2007)
Opus 72: Sonatine für Streichorchester (Hörbeispiel)
Opus 74: Sonatine für Holzbläser (Hörbeispiel)
Opus 75: Sonatine für Blechbläser (Hörbeispiel)
Opus 76: Sonatine für Symphonieorchester in klassischer Wiener Besetzung (Hörbeispiel)
Hörerqualifikation: A



TangoB22: Tangenten
Andreas Birken, Opus 70 (2008): Annäherung an den Tango
1 Tango misterioso (Hörbeispiel)
2 Tango Argentino (nach "El Choclo" von A. G. Villoldo) (Hörbeispiel)
3 Tango melancolico (Hörbeispiel)
4 Tango energico (Hörbeispiel)
5 Tango infernal (Hörbeispiel)
6 Tango dolce (Hörbeispiel)
7 Tango amoroso (Hörbeispiel)
8 Mississippi-Tango – eine Mutation von J. M. Maladas "La Sombra 47" (Hörbeispiel)
Hörerqualifikation: F

TelemannB23: Telemann hoch B
Andreas Birken, Opus 79 (2009): Wind und Wetter für symphonisches Blasorchester. Konjunkturprogramm zur Erneuerung der Infrastruktur von G. Ph. Telemanns Wassermusik ("Hamburger Ebb’ und Flut"). Hörbeispiel: Der scherzende Tritonus.
Hörerqualifikation: A






CD-RegenbogenB24: Die Farben des Regenbogens

Andreas Birken, Opus 81 (2007): Expressionen für Orchester.
1 Rot – Glut
2 Orange – Zuversicht
3 Gelb – Freude
4 Grün – Hoffnung
5 Türkis – Fröhlichkeit
6 Indigo – Stille
7 Violett – Magie
8 U ltraviolett – Magie.
Hörbeispiel: 6 Indigo.
Hörerqualifikation: F

1-Euro-OperB25: Die 1-Euro-Oper
Andreas Birken, Opus 84 (2011). – Komödie zwecks Musik.
Handlung:
Prolog: Ein Provinztheater ist von Etatkürzungen betroffen und muss sparen. Man beschließt, beim Personal zu kürzen und für die nächste Premiere nur tantiemenfreies Material zu verwenden – also Texte und Musik von Autoren und Komponisten, die schon mindestens 70 Jahre tot sind. Als Vorlage für diese 1-Euro-Oper wählt man den Pseudolus des römischen Dichters Plautus, der seinerseits schon eine klassische griechische Vorlage für seine Komödie verwendet hatte. Die Handlung wird nach Marseille im Jahre 1945 verlegt.
1. Akt: Ardent, der mittellose Sohn des pensionierten Kapitäns Simon Matelot, liebt die Prostituierte Palmetta. Der Zuhälter und Bordellwirt Ballonneux verlangt für ihre Freigabe aber eine Ablöse von 20 000 Dollar, die Ardent jedoch nicht aufbringen kann. Die Zeit drängt, weil Ballonneux das Mädchen dem amerikanischen Oberst Shooting abtreten will, der schon eine Anzahlung geleistet hat. Ein Bote mit einem Brief und dem Rest des Geldes ist im Anmarsch. Ardent bittet Duper, Hausmeister und Faktotum seines Vaters, um Hilfe. Der verspricht ihm, das Geld zu besorgen. Ballonneux ist aber bereit, Ardent das Mädchen zu überlassen, wenn er das Geld bringt, bevor der Bote des Obersts eintrifft. Duper wettet mit seinem Chef Simon, dass dieser selbst ihm das Geld geben werde, bevor der Tag um sei. Er erklärt, er wolle Ballonneux um die Schöne betrügen. Simon verspricht, ihm die 20 000 Dollar zu geben, wenn ihm das gelinge.
2. Akt: Duper hat noch keinen Plan, ist aber zuversichtlich. Da erscheint der Bote mit dem Geld und dem Brief und fragt nach Ballonneux. Duper gibt sich als Geschäftsührer des abwesenden Ballonneux aus und will ihm das Geld abnehmen. Der misstrauische Bote weigert sich und gibt Duper nur den Brief. Er verlangt, dass man ihn in seinem Quartier abhole, wenn Ballonneux zuhause sei. Duper kommt die Idee, mit Hilfe des Briefes und eines falschen Boten, dem Ballonneux das Mädchen abzuluchsen. Belmondo, ein Freund Ardents, kennt einen dafür geeigneten Schurken und leiht seinem Freund die 5000 Dollar, die der Bote als Restschuld zu begleichen hat.
3. Akt: Ballonneux bereitet seinen Geburtstag vor und engagiert eine Köchin von einem Küchen-Service.
4. Akt: Der falsche Bote bekommt von Ballonneux gegen Übergabe des Briefes und der 5000 Dollar das Mädchen. Ballonneux prahlt und wettet mit Simon um 20 000 Dollar, dass ihm Duper das Mädchen nicht abnehmen werde. Da erscheint der echte Bote, und Ballonneux erkennt, dass er hereingelegt wurde. Der Bote fordert die vom Oberst bezahlten 20 000 Dollar zurück, und Simon pocht auf die gewonnene Wette. Ballonneux behauptet, er sei ruiniert und werde sich umbringen.
5. Akt: Duper kommt betrunken von einer feuchtfröhlichen Feier mit Ardent und dem Mädchen zurück, um von Simon die versprochen 20 000 Dollar zu fordern. Der zahlt jammernd. Duper fordert ihn auf, mit ihm weiter zu feiern. Da erscheint Ballonneux, der seinen Selbstmord vorläufig verschoben hat, und läd alle zu dem für seinen Geburtstag vorbereiteten Festmahl ein.
Hörbeispiel: Ouverture (mp3).
Preis für eine CD-ROM mit Libretto und Partitur mit PDF-Datei mit eingefügten mp3 EUR 50,00. Preis für eine Musik-CD mit Gesang ohne Worte EUR 10.00.
Hörerqualifikation: F

Lieferungsbedingungen:

Jede CD kostet EUR 10,00 plus Porto  – ab 2 CDs einschließlich Versand. Bestellung an:
Dr. Andreas Birken, Kreienkoppel 3, 22399 Hamburg

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